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Rezension | A Dragon’s Fall von Solvig Schneeberg

Der Clan der schwarzen Drachen ist nach wie vor tief gespalten. In den abgeschiedenen Weiten der Highlands arbeitet Raven noch immer an ihren Fähigkeiten als Wandlerin. Ihr bester Freund Chris tut alles, um ihr beizustehen. Doch die Schatten seiner eigenen Vergangenheit holen Chris ein – und wühlen nicht nur ihn, sondern auch Raven und ihren sexy Mentor Elion auf. Dabei nimmt das Knistern zwischen ihnen immer mehr zu…

[Quelle: Carlsen – Dark Diamonds]


Vorab vielen Dank an Carlsen und NetGalley für das Rezensionsexemplar!


Im dritten Band geht es weiter mit Ravens Geschichte. Sie und die anderen Figuren wie ihr Partner Elion, ihr Freund Chris und ihr Bruder Zane haben sich mittlerweile gut etabliert. Stück für Stück entwickeln sie sich weiter, auch wenn sie schon in Band 2 recht ausgereift wirkten. Wir erfahren mehr über ihre Hintergründe, vor allem die von Elion und Chris, die eine gemeinsame Vergangenheit haben.


Im Leben von Raven und ihren Begleitern geht es weiter turbulent zu. Der Kampf gegen ihren Vater ist noch nicht gewonnen und so müssen alle jederzeit bereit sein. Zur Unterstützung haben sich der kleinen Gruppe zwei Assassinen angeschlossen, die immer mehr Raum zur Entfaltung bekommen.


Im Grunde hat Band 3 der Reihe die gleichen Pluspunkte, die auch schon die ersten beiden Bände hatten: Sympathische und größtenteils nachvollziehbare Figuren, eine kohärente Storyline, die durch eine gute Mischung aus Logik und Spannung besticht und eine gute Prise Fantasy.


Leider gibt es aber auch in Band 3 ein paar kleinere Minuspunkte, ähnlich wie in Band 2. Die zahlreichen Wendungen und Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen, tragen zwar zur Spannung bei, aber für mein Empfinden war es irgendwann einfach zu viel. Wenn dann ein Geheimnis entdeckt wird, werden die Figuren und damit auch der Leser dann aber nochmal um einige Seiten vertröstet, was frustrierend wird. Zwischendurch hat es sich fast ein bisschen so angefühlt, als wäre Füllmaterial benötigt worden, damit aus drei Büchern vier werden. Schwierig war auch wieder der direkte Einstieg, also ohne richtige Einführung. Wobei es diesmal einfacher war, weil die Figuren und Schauplätze immerhin schon etwas bekannter waren.


Aber trotz dessen mochte ich auch „A Dragon’s Fall“ recht gerne. Ich hatte beim Spaß beim Lesen und konnte währenddessen eigentlich komplett über die kleinen Unebenheiten der Reihe hinwegsehen.

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