• Juliana

Rezension | King’s Legacy – Alles für dich von Amy Baxter

Jaxon King kann nichts mehr überraschen. Der Besitzer des angesagten New Yorker Clubs King's Legacy hat schon viel gesehen. Doch dass Hope, die hübsche neue Kellnerin, immun gegen seinen rauen Charme zu sein scheint, ist neu für ihn. Sie hält ihn auf Abstand, egal wie sehr er sich ins Zeug legt. Denn sie hat ein Geheimnis. Eines, das ihre Liebe unmöglich macht. Aber Jaxon ist nicht bereit, sich damit abzufinden.

[Quelle: Bastei Lübbe]

Vorab vielen Dank an Bastei Lübbe / be.digital für das Rezensionsexemplar!



Der Klappentext von „King’s Legacy – Alles für dich“ klingt meiner Meinung nach einem recht bekannten Schema. Daher habe ich eben auch genau das erwartet und muss sagen: Es ist drin, was drauf steht.


Jaxon King führt eine sehr erfolgreiche Bar. Er ist ausgesprochen attraktiv, klug und weiß, was er will. Seine dunkle Vergangenheit hemmt ihn aber, sodass er sich nicht vorstellen kann, eine Frau länger als eine Nacht zu halten. Aber selbst daran hat Jaxon mittlerweile kein Interesse mehr, er lebt für seine Arbeit. Als eines Tages Hope in seine Bar stolpert, ist er aber dennoch fasziniert von ihr. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern hat einen eigenen Kopf. Von ihm lässt sie sich scheinbar kaum beeindrucken. Doch auch Hope hat ein Geheimnis, das auf keinen Fall bekannt werden darf.


Mir hat die Beziehung von Jaxon und Hope gut gefallen, die beiden passen zusammen, ergänzen sich gut. So charmant, wie Jaxon aber angeblich sein soll, ist er zwar nicht wirklich, zumindest nicht am Anfang, aber dennoch ist die Anziehung nachvollziehbar. Ich habe leider auch ein wenig Kritik. Zum Einen fand ich das dunkle Geheimnis von Hope extrem vorhersehbar. Mir war sehr schnell klar, was passiert ist. Das ist zwar nicht schlimm, allerdings ein bisschen schade.


SPOILER

Das Buch spricht das Thema häusliche Gewalt an. Das ist ein sehr komplexes Thema, bei dem man viel Fingerspitzengefühl braucht. Das kam im Buch wirklich gut rüber. Allerdings hätte ich mit dennoch gewünscht, dass etwas mehr darauf eingegangen wird, zumal es beide Protagonisten betrifft.


SPOILER ENDE


Die Rollenverteilung im Buch ist eher traditionell, das ist okay, aber eben nicht besonders aufregend. Was für mich wirklich ein Problem beim Lesen war, waren leider die Szenen, in denen sich Hope und Jaxon näher kommen. Ich weiß, dass es wahnsinnig schwierig ist, solche Situationen zu beschreiben und natürlich ist das immer Geschmackssache, wie man etwas beschreibt, was ist zu viel, was ist zu wenig. Bei mir kamen die Szenen leider nicht sehr gut an, weil ich die gewählte Sprache als recht vulgär empfunden habe, auch wenn es die Situationen gar nicht waren. Das ist also lediglich ein persönliches Empfinden.


Fazit: Die Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt. Das Buch lässt sich schön locker lesen, die Figuren passen in die Geschichte und es ist ein berechenbares (im besten Sinne) Leseerlebnis. Wer also gerne prickelnde Romance liest, findet sicher Gefallen an diesem Reihenauftakt!

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